Dienstag, 24. April 2018, 19:00 Uhr, Münchner Künstlerhaus, Lenbachplatz 8, München
Dr. Andreas Strobl, München
"Raubkunst und die Museen"
Seit 1945 haben Museen ein Problem: Was machen mit der vom nationalsozialistischen Deutschland in ganz Europa geraubten Kunst?
Seit 20 Jahren - seit der "Washingtoner Konferenz in Bezug auf Kuntwerke, die von den Nationalsozialisten beschlagnahmt wurden" - ist dieses Problem Deutschland be-
treffend thematisiert, aber nicht geklärt. Einer breiteren Öffentlichkeit wurde es gar erst mit dem "Schwabinger Kunstfund" oder "Fall Gurlitt" bekannt, obwohl dieser sich
als ganz anders geartet erwies.
Der Vortrag stellt die Geschichte der Restitutionen von Raubkunst in Deutschland aus der Sicht eines Museumsmenschen dar und gibt einen aktuellen Überblick zur Debatte.