Dienstag, 16. Januar 2018, 19:00 Uhr, Münchner Künstlerhaus am Lenbachplatz
Dr. Esther Gajek, Regensburg
"Nicht nur für Kinder ..... Zur Geschichte der Papierkrippen"
Seit dem 18. Jahrhundert entwickelte sich neben den geschnitzten bossierten und modellierten Krippenfiguren eine eigenständige Tradition von zweidimensionalen
biblischen Szenen, die auf Papier zunächst gezeichnet und später gedruckt wurden.
Einen Höhepunkt erlebt die Papierkrippe im 19. und frühen 20. Jahrhundert.
Ausschneidekrippen auf Bilderbögen und aufstllbare Oblatenkrippen waren gerade bei Kindern und armen Leuten sehr beliebt. Vereinzelt entwarfen sogar bedeutende
Künstler (u. a. Joseph v. Führich, Josef Bachlechner) "gute, billige Krippen" aus Papier. Heute beherrschen Nachrucke dieser Krippen den Markt, aber auch neue, 
zeitgemäße Entwürfe.