Dienstag, 19. Januar 2016, 19:00 Uhr, Künstlerhaus am Lenbachplatz
Hans Roth, München
„Die Verehrung der Hl. Walburga am Beispiel von Votiv-Tafeln, Andachtsbildern und Klosterarbeiten“

St. Walburga kam im 8. Jahrhundert mit Ihren Brüdern, dem Gründerbischof von Eichstätt St. Willibald und dem Abt Wunnibald, aus Südengland nach Mittelfranken. Sie starb 779 als Äbtissin des Benediktinerinnenklosters Heidenheim. Ihre Gebeine wurden ein Jahrhundert später nach Eichstätt in die heutige Abteikirche überführt. Spätestens zu dieser Zeit setzt ihrewallfahrtsmäßige Verehrung ein. Damit verbindet sich das in der Grabnische sich sammelnde Kondenswasser, dem heilbringende Wirkung zugesprochen wurde. Als „Wallburgisches Öl“ fand es hohe Wertschätzung, wurde in Miniaturmöbeln und Kästchen aufbewahrt. Weit verbreitet waren Andachtsbilder in unterschiedlichen Techniken.